Eigentlich sollte ich eine Lehre bei der Sparkasse machen sollen...
...das hatten sich zumindest meine Eltern für mich gedacht. Sie wollten, dass ich aufsteige aus den eher einfachen Verhältnissen, in denen sie lebten. Mein Vater verdiente als KFZ-Schlosser sein Geld, meine Mutter als Haushaltshilfe. Und auch wenn schon das Gymnasium ein bisschen außerhalb ihrer Welt lag und eine Universität erst recht, sie haben mich am Ende ermutigt und dabei unterstützt, zu studieren und meinen ganz eigenen Weg zu gehen. Sie haben mir vertraut. Dieser Mut und dieses Vertrauen haben mich sehr geprägt und mir immer dann geholfen, wenn mein Weg schwierig wurde, wenn es dann doch nicht so lief, wie ich mir das vorstellt hatte.
Aus dem Studenten vom Dorf wurde ein leidenschaftlicher Historiker mit der Idee, die Geschichte zu verstehen um die Gegenwart besser zu machen. Und wieso ist der heute Teil des Managements eines Gymnasiums und will jetzt Bürgermeister werden? Wenn Du mehr von meiner Geschichte wissen willst, klick einfach hier auf Mein Weg.
Das war für mich besonders

Ich habe nach 16 Jahren den Vorsitz des Mindener Geschichtsvereins abgegeben. Das war für mich sehr emotional, denn ich habe in diesem Ehrenamt mit vielen engagierten Menschen und Kooperationspartnern in Minden, im Kreis und in der Region zusammenarbeiten dürfen. Wir haben gemeinsam richtig viele Projekte auf die Beine gestellt: Tagungen, Fahrten, Veranstaltungen.
Gerade die Fahrten mit jungen Erwachsenen, die Wiederbelebung der Partnerschaft zwischen Minden und Kreisau in Polen sind bleibende Erinnerungen. Aber ich habe den Mitgliedern gesagt: „Mit Verantwortung muss man verantwortungsvoll umgehen“ und deshalb habe ich den Vorsitz nun in jüngere Hände, an Dr. Anna Berlit-Schwigon, übergeben. Der geordnete Übergang war mir wichtig, der Geschichtsverein wird nun mit neuem Schwung in die Zukunft geführt.