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Eine Stadt mit Lebensqualität ist auch eine Stadt, in der man sich gut und sicher fühlt

Das kommt nicht von alleine, dafür müssen wir etwas tun.

Ich nehme das Thema sehr ernst: Wenn Menschen sich in Minden unsicher oder sogar bedroht fühlen, dann will ich künftig auch als Bürgermeister handeln. Ich unterstütze den Aufbau eines robusten und einsatzfähigen Ordnungsdienstes mit mehr Personal, bester Ausstattung und vor allem mit mehr Einsatzzeiten. Die Stadt als Ordnungsbehörde muss sichtbar sein für die Bürgerinnen und Bürger, sie sollen sich auf sie verlassen können. Das gehört für mich zur Daseinsvorsorge.

Mehr Sicherheit ist nur gemeinsam zu erreichen, ich setze hier auf den kurzen Draht zur Kreispolizeibehörde und unseren Landrat als Chef der Polizei in Minden-Lübbecke. Ich möchte die Zusammenarbeit von Jugendamt, Polizei und Gerichten zur festen Einrichtung machen: Unter dem Namen „Haus des Jugendrechts“ läuft das in vielen größeren Kommunen gut. Das möchte ich auch für Minden etablieren. Fachkräfte aus den drei Bereichen arbeiten gemeinsam daran, dass Jugendliche, gerade wenn sie aus eher schwierigen Verhältnissen kommen, eine gute Entwicklung nehmen können.

Zur Sicherheit gehört auch die Pflege unserer Innenstadt. Mit den Städtischen Betrieben werde ich die Reinigung, die Bekämpfung von Vandalismus und Müllentsorgung angehen. Hier muss mehr getan werden. Schon kleinere Maßnahmen zeigen Erfolge, das kann man gerade im Glacis sehen. Und manche dunkle Ecken müssen einfach besser beleuchtet werden.

Ob unsere Stadt sauber und gepflegt aussieht, daran können wir alle etwas tun. Natürlich mit Unterstützung der Stadt. Die vielen Aktionen „Saubere Landschaft“, bei denen Bürgerinnen und Bürger in ihren Ortsteilen Müll sammeln, sind ein tolles Beispiel. Damit es dann auch sauber und sicher bleibt, dafür müssen Ordnungsamt und Polizei sorgen. Das wird für mich als Bürgermeister ein wichtiges Anliegen sein. Jeden Tag.

Wenn Du wissen willst, was ich sonst noch zum Thema „Sicherheit“ vorhabe, klicke hier.

Das war für mich besonders

„Ohne dich hätte ich es nicht geschafft.“ Das hatte eine junge Frau unserem Streetworker Cord Fischer gesagt und er war von diesen Worten immer noch berührt. Ich habe hohen Respekt für die Arbeit des Streetworkers. Immer wieder merke ich, wie wichtig sie ist. Sie hilft konkret, wenn es schwierig ist für Jugendliche und junge Erwachsene. Im Gespräch mit Cord Fischer wird immer wieder deutlich, dass wir hier nicht genug tun. Wir brauchen mehr Streetworker, mit festen Verträgen. Prävention ist ein Schlüssel zur frühzeitigen Hilfe, auch als Beitrag zum Sicherheitsgefühl. Aber Streetworker sind keine „Streife“. Sie greifen ein, wenn sie gebraucht werden und leisten Präventionsarbeit.

Da passte es gut, dass ich gleich darauf mit der Leitung unserer Diakonie-Stiftung Salem gGmbh, Thomas Lunkenheimer und Christian Schulz, über die zukünftige gemeinsame Arbeit von Stadt und Diakonie sprechen konnte. Der Streetworker ist derzeit bei der Diakonie angestellt. Da haben wir usn gleich verabredet, diese Arbeit konkret gemeinsam weiter zu planen.