Im Mittelpunkt steht der Mensch…
…auch und gerade bei der Stadtentwicklung. Das ist für mich der Maßstab, wenn es zum Beispiel darum geht, Minden nachhaltiger zu machen, um uns vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. Wenn die Sommer künftig heißer und trockener werden, brauchen wir mehr Grün in der Innenstadt, an den Straßen, auf Plätzen und auf Dächern.
Die Umgestaltung des Platzes an der „Roten Schule“ in der Oberen Altstadt kann hier ein Modell sein. Wir sollten ihn zu „unserem Platz“ machen und nutzen und so dafür sorgen, dass er sicher und sauber bleibt. Dann kann er eine Oase für die Menschen in der Innenstadt, nicht nur im Hochsommer.
Als Mitglied im Beirat „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ habe ich, zusammen mit den Aktiven aus den Umweltverbänden, viele gute Initiativen angestoßen und dabei auch einiges in meine politische Arbeit mitgenommen. Für die geplante Umsiedlung der Firma Linnenbecker habe mich im Aufsichtsrat der Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für eine Standort-Alternative eingesetzt, die sich nun entwickelt. So können Grünflächen am Besselgymnasium erhalten bleiben. Und eines ist für mich auch klar: Für den Wegfall des Basketballfeldes im Glacis, auf dem der Erweiterungsbau des Herder-Gymnasiums entstehen soll, wird es nicht nur einen sportlichen, sondern auch einen „grünen“ Ausgleich geben.
Stadtentwicklung ist nicht nur die Aufgabe von Stadtplaner*innen. Sie gelingt am besten, wenn sich möglichst viele einbringen und mitmachen. Wir müssen unsere Stadt gemeinsam gestalten, Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Politik und Stadtverwaltung. Mit all unseren Ideen, unserer Kreativität und unserem Engagement können wir dafür sorgen, dass Minden lebenswert und zukunftsfähig bleibt. Für die Menschen. Denn die stehen für mich im Mittelpunkt. Wenn Du wissen willst, welche Ideen ich sonst noch zur Stadtentwicklung in Minden habe, dann schau mal hier nach.
Das war für mich besonders

Ich war beim Deutschen Städtetag. Warum eigentlich? Im Deutschen Städtetag werden 53 Millionen Menschen vertreten. Minden ist Mitglied dieser wichtigsten Vertretung der Städte. Bei ihren Treffen geht es um Austausch, Freundschaft, Themen und Forderungen. Ich finde es wichtig, dass Minden auf der überregionalen Ebene eine Stimme hat. Ich werde Minden auch auf diese Weise vertreten – dieser Einsatz ist für uns wichtig. Ein konkretes Thema dieser Hauptversammlung in Hannover: Wohnraum schaffen. Wohnraum gehört zu den existenziellen Fragen der Daseinsvorsorge. Die Städte beklagen die mangelnde Unterstützung bei der Lösung dieses Problems. In Hannover habe ich mich genau darauf konzentriert und an Foren und Themen-Exkursionen teilgenommen.
Eine zentrale Erkenntnis: In Niedersachsen und Hamburg bewegt sich im Bausektor viel mehr als in NRW. Dort wurden die Bauordnungen kräftig und mutig reformiert. Ich konnte mich mit vielen Investoren austauschen, die genau das als großen Fortschritt als Voraussetzung für eine Intensivierung für die Schaffung von Wohnraum ansehen. Ich konnte konkrete Beispiele erfolgreicher Investitionen kennenlernen. Auf der NRW-Ebene der Städte besteht als außerdem schon lange die Forderung an das Land, eine Landesbaugesellschaft zu gründen. Bisher ist in beiden Fällen nix passiert. Ich werde mich direkt für einen Zusammenschluss einsetzen – um Wohnraum zu schaffen! Auch dafür ist es gut, dass ich mich seit Jahren beim Städtetag engagiere.