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Einfach anpacken und etwas zusammen machen, das macht gutes Zusammenleben vor Ort aus

Ich komme vom Dorf, meine Frau Dorit vom Bauernhof und das hat mich und uns geprägt. In den Ortsteilen von Minden findet man das heute immer noch und immer wieder neu. Ob es das Engagement junger Familien im Heimatverein in Leteln beim Weihnachtsmarkt mit einem jungen und frischen Auftritt ist oder das Wilhelmstraßenfest einer coolen Nachbarschaft in der Innenstadt: Mich begeistert das immer wieder. Minden ist mal Großstadt, mal Kleinstadt und mal Dorf – das macht es aus.

Ich mag Menschen, die vor Ort Verantwortung übernehmen und unser aller Zusammenleben besser machen. Die „Rentnerband“ der Alten Schule in Meißen ebenso wie das Jugendforum der „Partnerschaft für Demokratie“ in Minden oder die Freiwillige Feuerwehr in unserer Stadt. 

Die vielen ehrenamtlich Engagierten und Aktiven in Vereinen und Initiativen und in den Nachbarschaften vor Ort zeigen, dass gutes Zusammenleben funktionieren kann. Und zwar auf Augenhöhe und mit Respekt. Bei allem, was uns sonst unterscheidet oder sogar trennt. Das ist auch wichtig für Menschen, die neu in unsere Stadt kommen und hier leben wollen. Die fühlen sich gut aufgehoben und angenommen.

Dieses Engagement braucht immer wieder neue Impulse und auch vielfältige Unterstützung und Wertschätzung. Da sind wir alle gefragt, aber gerade auch die Stadt mit ihren organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten. Dafür will ich mich als Bürgermeister einsetzen. Schließlich komme ich vom Dorf und weiß, wie wichtig ein gutes Zusammenleben vor Ort ist und wie das funktioniert. 

Und jetzt werden von vielen Ehrenamtlichen wieder die Osterfeuer organisiert. Gelegenheiten, um zusammen zu kommen und Gemeinschaft zu genießen. Ich freue mich darauf.

Mehr zum Zusammenleben findest Du hier.

Das war für mich besonders

Das war eine ziemlich lebhafte Diskussion im Jugendhaus Alte Schmiede, besucht von vielen Menschen. Unser Jugendhaus auf der rechten Weserseite braucht schon lange eine bauliche Modernisierung. Der Förderverein hatte auch mich zur Diskussion um die Zukunft des Jugendhauses eingeladen. In der Diskussion mit den Verantwortlichen vor Ort, der Verwaltung, dem Bürgermeister, Politik und Interessierten ging es besonders darum, ob das Jugendhaus im bisherigen, denkmalgeschützten Gebäude saniert werden oder ob auch ein neuer Standort als Alternative in den Blick genommen werden kann.

Mir ging es jetzt um eine verbindliche Perspektive für das Gebäude, um auch in Zukunft eine verlässliche Jugendarbeit anbieten zu können. Außerdem sollten wir in Alternativen denken, denn sonst vergeben wir möglicherweise Chancen. Die Sanierungsmöglichkeiten und -kosten des jetzigen guten Standorts müssen jetzt zügig geprüft werden. Zugleich muss aber die Frage geklärt werden, ob ein Neubau an anderer Stelle zukunftsweisender ist. Jugendarbeit und Jugendschutz sind für mich zentrale Themen, da sollten alle Chancen genutzt werden, um zu einem attraktiven Gebäude für weiterhin tolle Jugendarbeit in engagiertem Team zu kommen.