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Vorstellungsgespräch mit Peter Kock

Wenn man sich auf einen neuen Job bewirbt, dann kommt unweigerlich der Moment des Vorstellungsgespräches. Das kennst Du bestimmt auch: Da ist man immer auch ein bisschen aufgeregt. Was will der neue Arbeitgeber von mir wissen? Fallen mir im richtigen Moment die richtigen Antworten ein? Bin ich locker genug und wirke gleichzeitig seriös und ernsthaft? Und hoffentlich passiert mir nicht irgendwas Blödes, dass ich zu laut lache, Kaffee verschütte oder was auch immer.

Die Arbeitgeber für einen Bürgermeister sind die Bürgerinnen und Bürger, also Du. Nun ist ein Vorstellungsgespräch mit über 64.000 Wahlberechtigten in Minden nicht ganz einfach. Deshalb habe ich mich interviewen lassen und meine Interviewpartnerin hat mir viele und auch einige ganz schön kritische Fragen gestellt. Fragen also, die auch in einem Vorstellungsgespräch gestellt werden könnten. Es ging um inhaltliche Punkte wie Leerstände in der Innenstadt, die Multihalle oder meine Haltung zur AfD. Vor allem aber ging es um mich, was ich mitbringe für den Job als Bürgermeister, meine Einstellungen und Werte, meine Kompetenzen und Erfahrungen, wie ich mit herausfordernden Situationen umgehe.

Ich hatte schon das eine oder andere Vorstellungsgespräch in meinem Leben und dieses hier konnte durchaus mit denen mithalten. Kaffee habe ich jedenfalls keinen verschüttet und wie ich mich sonst so geschlagen habe findest Du hier.

Das war für mich besonders

Ich treffe nicht nur bei Veranstaltungen viele Menschen, sondern auch vielen Gesprächen mit Vereinen, Verbänden und Unternehmen. Es geht dabei immer um unsere gemeinsamen Ideen für Minden. Dabei spreche ich teilweise mit Menschen, die ich schon lange aus der politischen Arbeit kenne, teilweise lerne ich völlig neue Menschen kennen. Das ist unglaublich spannend und es gibt auch nicht immer nur eine Meinung, aber immer eine Idee für Minden.

In der Woche vor Ostern habe ich mich mit dem Vorstand des Vereins MehrGenerationenWohnen e.V. getroffen. Dessen Arbeit kenne ich schon seit der Zeit, als es um das Grundstück für dieses Mehrgenerationenwohnprojekt ging, also schon lange. Das ist geklärt: An der Viktoriastraße entsteht dieses Wohnprojekt. Der lange Atem und die Bereitschaft zum konstruktiven Kompromiss haben mich an den Mitgliedern schon immer beeindruckt. Nun geht es darum, wie dieses Wohnprojekt sich öffnet und einen Beitrag im Quartier leisten kann. Der Gemeinschaftsraum kann so ein Ort sein, der ein Angebot schafft auf der Rechten Weserseite.

Darüber haben wir diskutiert und dabei ging es um die Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement und mit der Stadt. Es braucht auch Geld. Wir müssen ein großes Interesse haben am Gelingen. Ich bin überzeugt, es kann mit diesem Wohnprojekt ein bereichernder neuer Ort im Quartier geschaffen werden. Deshalb werde ich mich konstruktiv für das Vorhaben des Vereins einsetzen. Ich bin auch überzeugt, dass wir in unseren Stadtteilen weitere Wohnprojekte brauchen, die Generationen verbinden und für Austausch offen sind. Das schafft neuen Wohnraum, der in eine soldidarische Zukunft gerichtet ist. Der Verein MehrGenerationenWohnen e.V hat es uns bereits vorgemacht. Lasst es uns weitermachen.